Wiesbaden fischte zu viele Angriffe weg

26. Februar 2017
Foto: Martina Lowin

VC Wiesbaden - Köpenicker SC Berlin   3:1 (25:20,25:20,22:25,25:20) 

Der KSC Berlin reihte sich am Samstagabend in die umfangreiche Schar der Mannschaften ein, die in Wiesbaden in dieser Saison keine Siege einfahren konnten.. Bei der 1:3-Niederlage zeigten die Berlinerinnen freilich eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Hinspiel, dass noch sehr klar und deutlich von Wiesbaden dominiert war. Die Hessinnen hatten damals in der Köpenicker Hämmerlinghalle die Angriffe mit Vehemenz durchgebracht und den Gastgeberinnen nicht den Hauch einer Chance gelassen. 

Das sah gestern schon deutlich besser aus. Immer wieder zeigten beide Teams die reinsten Abwehrschlachten, kratzten unmögliche Bälle noch vom Boden und boten dem Wiesbadener Publikum über mehr als 100 Minuten einen sehr unterhaltsamen Samstagabend. Dabei fiel auf, dass gerade die vielen langen und somit publikumsattraktiven Ballwechsel zu einem großen Prozentsatz an die Gastgeberinnen gingen. Der KSC schaffte es gerade in diesen Situationen zu selten, den Ball letztendlich auf den Boden der gegnerischen Seite zu platzieren. Die Wiesbadener Abwehr hatte sich besonders gut auf die Berliner Schläge von der Diagonalposition eingestellt, aber auch die Angriffe der Mittelblockerinnen wurden oft noch weggefischt. Immerhin punkteten Nicole Walch (16 Treffer), Dominice Steffen sowie Nuria Lopes da Silva (allein 5 Blockpunkte) zweistellig, doch gegen die stark aufspielenden Hessinnen reichte es bei aller Gegenwehr nicht zu einem Punktgewinn. 

Über die MVP Medaille durften sich Wiesbadens Mittelblockerin Molly McCage sowie Berlins Libera Anna Pogany (zum 4. Mal in dieser Saison als MVP gewählt) freuen. Die nächsten beiden Spiele werden für die Berlinerinnen werden in der kommenden englischen Woche ausgetragen. Am Mittwoch trifft der KSC "auswärts" auf den VC Olympia im Sportforum Hohenschönhausen. Beim letzten Hauptrundenspiel sind die Roten Raben Vilsbiburg am Samstag zu Gast in Köpenick.

 

 

 

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