Transparenz beim Sponsoring

13. Januar 2017

MAZ vom 13.01.2017

Bork plädierte dafür, wenn es darum gehe, die Interessen des Leistungssports und der Gemeinnützigkeit abzuwägen, müsse dies den Fachleuten des Sports vorbehalten bleiben. Es gebe nun mal eine chronische Unterfinanzierung des Sports. Zudem fühlte sich der Präsident von Brandenburgs größtem Sportverein mit über 4000 Mitgliedern animiert, aus seiner an gleicher Stelle beim Neujahrsempfang 2012 gehaltenen Rede zu zitieren. „Erstens sind wir als SC Potsdam Anhänger jeder Form von Transparenz. Zweitens haben wir keine Angst vor Debatten und Diskussionen. Diese werden dazu führen, dass jeder sieht, dass es zu wenig Unterstützung gibt. Drittens werden wir uns keine Vorwürfe gefallen lassen, wir würden unwirtschaftlich arbeiten.“

 

Bork betonte: „Wir brauchen nicht das Geld, weil wir schlecht arbeiten, sondern wir brauchen zusätzliche Mittel, weil Hochleistungssport in Deutschland Geld kostet. Die bedingungslose Unterstützung des Sports ist ein Muss, ein Gebot der Stunde.“ Der SC Potsdam würde seit vielen Jahren mit Unterstützern auf der Grundlage von Vertrauen und Verlässlichkeit zusammenarbeiten. Bork verwahrte sich dagegen, beim Sponsoring Anträge zu stellen, die nach Gutsherrenart befürwortet oder abgelehnt werden. Das sei vielmehr ein gegenseitiger Leistungsaustausch. „Der Sponsor erhält die Möglichkeit der Präsentation im Sport und zahlt für vereinbarte Leistungen.“

http://m.maz-online.de/Lokalsport/Potsdam/SC-Potsdam/Praesident-Bork-SC-...

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