Supercup-Gewinner wird verdienter Sieger

14. Januar 2017
Foto: Martina Lowin

Allianz MTV Stuttgart - Köpenicker SC Berlin          3:1 (25:18,25:14,22:25,25:7) 

Einen Satz in Stuttgart geholt, aber doch deutlich verloren - so lässt sich das Ergebnis der Dienstreise des KSC-Teams in die Baden-Württembergische Landeshauptstadt zusammenfassen. Trainer Rieke vertraute von Anfang an den Spielerinnen, die am vergangenen Wochenende die Punkte gegen Suhl geholt hatten.

In den ersten beiden Sätzen dominierten die Gastgeberinnen regelmäßig ab Satzmitte gegen das Berliner Team. Bei allem intensiven Rackern in der Abwehr stellte sich die Durchschlagsfähigkeit im Angriff als der Knackpunkt heraus. Stuttgart hatte sich - wie zuvor schon in der Köpenicker Hämmerlinghalle - bestens auf die Berliner Angriffe eingestellt und Libera Wanna Buakaew klärte in unnachahmlicher Weise (fast) alles, was trotzdem durch den Block kam. 

Trainer Rieke ließ mit Beginn des dritten Satzes gleich fünf Akteurinnen des ersten Anzugs draußen und gab neuen Kräften Spielzeit. Und siehe da: Der dritte Satz ging mit größerer Treffsicherheit im Angriff (bestens Nele Iwohn mit ihren trockenen Schmetterschlägen - später zum MVP gewählt) an die Berlinerinnen. Eine denkwürdige Aktion war dabei die großartige Rettungstat von Wanna Buakaew in der Rückwärtsbewegung, ehe Nuria da Silva zum 10:10 ausglich. Die Antwort von Stuttgart auf den Satzverlust folgte im vierten Satz. Ausgehend von  sehr aggressiven Aufschlägen wurde die Köpenicker Deckung massiv unter Druck gesetzt. Stuttgart dominierte nach Belieben über die Außenpositionen wie auch die schnellen Angriffe über den Mittelblock. 

Die meisten Treffer auf Berliner Seite erzielten Nele Iwohn und Nuria Lopes da Silva mit jeweils 7, Michaela Mlejnkova brachte satte 21 Punkte für die Schwaben in die Statistik. Das Berliner Team kämpfte anderthalb Stunden mit Herzblut gegen die übermächtigen Angriffe, doch der Supercup-Gewinner war erneut verdienter Sieger. Für den KSC geht es am nächsten Samstag gleich gegen einen vergleichbar starken Gegner weiter, kommt doch der Tabellenführer Schweriner SC nach Köpenick.

Zur Spielstatistik: http://live.volleyball-bundesliga.de/2016-17/Women/&2076.pdf
Foto: Martina Lowin 



 

 

 

 

 

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