Suhl: Schade, da war mehr drin

08. Januar 2017

Website Suhl vom 08.01.2017

Zum Spiel der beiden Tabellennachbarn bleibt wohl zunächst in Erinnerung, dass die Berlinerinnen auf nur 7 Spielerinnen zurückgreifen konnten und auch bei Suhl eigentlich nur 9 einsatzfähig waren, auch wenn zumindest Veronika Hroncekova Kurzeinsätze als Blockverstärkung für die Zuspielerin Laurianne Delabarre bekam. Insgesamt hatten sich die Gastgeber sehr gut auf die VfB-Damen eingestellt, die nach dem Wiesbaden-Coup natürlich ausrechenbarer waren und leider nicht ganz an die erfolgreiche Spielweise anknüpfen konnten. Claudia Steger wurde permanent in der Annahme unter Druck gesetzt, sodass sie nicht so erfolgreich im Angriffsspiel eingesetzt werden konnte. Und so hatten die Gastgeberinnen, bei denen die Ex-Suhlerin Dominice Steffen einen starken Tag am Aufschlag sowie im Angriff erwischte und so auch verdient als MVP ihres Teams geehrt wurde, den ersten Satz 25:20 gewonnen....Es folgte der Nervenkrimi Tiebreak – nun wollten Steger & Co. natürlich mehr, führten zum Seitenwechsel schon 8:6, dann fünf Punkte in Folge für Köpenick, Suhl kontert erneut und hatte bei den Spielständen 14:12, 14:13, 15:14, 16:15 insgesamt vier Matchbälle. Doch der Tabellenachte kämpfte sich durch, zeigte die stärkeren Nerven und entschied den Tiebreak-Krimi mit 18:16 für sich.

Schade für den VfB Suhl LOTTO Thüringen, denn da war insgesamt mehr drin. Und unter den Voraussetzungen hatte man sich sicherlich auch mehr erhofft. Aber letztendlich ist die Ausbeute von 4 Punkten aus den 2 Auswärtsspielen immer noch mehr, als sich die Volleyballfans vorab erträumt hätten!

http://1.bundesliga.vfb-suhl.de/punktgewinn-trotzdem-ungluecklich-verloren/

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