Regionalliga

KSC II: Nächste Herausforderung - erste Liga

12. September 2008

Volksstimme Mageburg vom 12.09.2008

Es ist die Herausforderung, die einen Menschen weiterbringt. Und eben so eine Herausforderung sucht auch Torsten Spiller, seit diesem Jahr Trainer der Regionalliga-Volleyballerinnen des Köpenicker SC II, die morgen den SV Pädagogik Schönebeck zum ersten Spiel der Saison 2008 / 2009 empfangen. Mit seiner jungen Mannschaft, in der keine älter als 18 Jahre ist, will er sich aber vorerst ganz bescheiden " im Mittelfeld behaupten ". Der ehemalige Jugendcoach des Zweitliga-Aufsteigers TSV Rudow will außerdem seine Spielerinnen weiterentwickeln. Und dann nach der Saison die eine oder andere KSC II-Akteurin an das Erstliga-Team abgeben. " Natürlich wollen wir aber auch unsere Spiele gewinnen ", betont Spiller. 

Dass er mit seinen Köpenickerinnen bei der Vergabe der oberen Plätze ein Wörtchen mitreden kann, glaubt er nicht. Er versteht sich als Ausbildungsmannschaft. Nachdem der Verein das zweite Team aus finanziellen und sportlichen Gründen aus der zweiten Liga zurückgezogen hatte, ist der Wiederaufstieg vorerst in weite Ferne gerückt. Einige Leistungsträger verließen das Team in Richtung TSV Rudow. Lediglich drei Spielerinnen konnte er halten. Alle Weiteren kamen aus der Berlinliga oder Bezirksliga, also dem eigenen Nachwuchs. 

Für den Aufstieg gibt es also andere Kandidaten. Zu denen zählt er beispielsweise Schönebeck. Er hat den SVP schon einmal gesehen. Bei den Spielen in der vergangenen Saison in Rudow. Und er sah Potenzial für die oberen Plätze. Aber er warnt auch vor Rotation Prenzlauer Berg. " Das Team ist schwer einzuschätzen ", urteilte Torsten Spiller. Sie haben sich verstärkt, unter anderem eine Junioren-Europameisterin in ihren Reihen. 

Doch darauf schaut Spiller gar nicht. Sein Fokus liegt bei seinen eigenen Schützlingen. Die Stärken des KSC II sieht er in der Abwehrarbeit und schätzt sein Team als spielstark ein. Großes Augenmerk wird im Training nach wie vor auf die technische und taktische Ausbildung gelegt. Inwieweit Spielerinnen dann Anschluss in der ersten Bundesliga fi nden werden, kann er nicht sagen. Aber die Verbindungen zwischen beiden Teams waren bisher recht gut, da sich die Akteurinnen aus den Jugendmannschaften kannten. 

Es ist also nicht nur für den Trainer des Köpenicker SC II eine Herausforderung, die Saison in der Regionalliga. Auch Spillers Schützlinge müssen sich reinhängen, wenn sie sich für die Herausforderung in der ersten Liga empfehlen wollen.

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