Regionalliga

"Total befreit" in die Rückrunde durchstarten

14. Dezember 2008

Magdeburger Volksstimme vom 14.12.2008

Mit einem Heimsieg zum Rückrundenauftakt will der SV Pädagogik Schönebeck am Sonntag ( Beginn 15 Uhr, Turnhalle Berliner Straße ) den Aufwärtstrend in der Volleyball-Regionalliga Nordost fortsetzen. Gegen den Köpenicker SC II " wird es wieder ein enges Ding ", wie Pädagogik-Trainerin Berit Malchau sagt. Im Hinspiel hatte ihre Mannschaft einen 0 : 2-Satzrückstand noch in einen Sieg gedreht. 

" Seitdem haben wir uns jedoch stark weiterentwickelt ", hält KSC-Trainer Torsten Spiller vor dem richtungsweisenden Duell der Tabellennachbarn dagegen. Tatsächlich haben sich die Damen von der Spree nach drei Niederlagen zu Saisonbeginn kaum mehr einen Ausrutscher geleistet. Am vergangenen Spieltag bezwang die junge Bundesliga-Reserve den VC Olympia II, immerhin Vierter der Tabelle, klar mit 3 : 0. " Zwar war der Gegner ersatzgeschwächt, aber der Erfolg sollte uns Selbstvertrauen gegeben haben, auch im Hinblick auf unser Nachholspiel gegen Prenzlauer Berg ", sagt Spiller. 

Genügend Selbstvertrauen sollte auch Pädagogik besitzen, erst recht nach den vergangenen turbulenten Wochen. " Die Mädels haben ihre Probleme hinter sich gebracht. Sie wirken im Training total befreit ", hat Berit Malchau beobachtet. Auch die Erkenntnis, nach der Hinrunde nicht ganz vorne dabei zu sein, sei nun abgehakt. " Dafür ist Platz drei noch in Reichweite. " 

Deshalb hat die Partie am Sonntag richtungsweisenden Charakter. " Es ist ein Vier-Punkte-Spiel. Wer verliert, ist erst einmal weg vom Fenster ", weiß Trainer Spiller, dem gegen Pädagogik seine Kapitänin und Mittelblockerin fehlen werden. 

Auf Schönebecker Seite sind alle Spielerinnen mit dabei, wenngleich Doreen Bock, Charlotte Marquardt und Madlin Dziuba-Kaiser unter der Woche mit einer Erkältung zu kämpfen hatten. " Bis Sonntag werden aber hoffentlich alle fi t sein ", hofft Malchau, die auf der Bank von Co-Trainer Axel Ebeling vertreten wird. " Ich werde mit der Staßfurter Mannschaft nach Bitterfeld fahren, um ihr ein wenig persönlichen Beistand zu leisten ", sagt die Trainerin.

KSC II: "In der Liga kann alles passieren"

11. Oktober 2008

Volksstimme Staßfurt vom 11.10.2008

Die Stimmung beim Volleyball-Regionalligisten Köpenicker SC II ist derzeit gut. Das bestätigte auch Trainer Torsten Spiller. Vor einer Woche siegte das Team bei einem der Favoriten auf die Meisterschaft, dem SV Energie Cottbus. Ein Team, mit dem der VC 97 Staßfurt schlechte Erfahrungen gemacht hatte ( 0 : 3 ). Der KSC II und der VC 97 stehen sich nun morgen ab 15 Uhr gegenüber.

In der Favoritenrolle sieht sich Spiller aber deshalb nicht. " Jedes Spiel ist anders und in dieser Regionalliga kann sowieso alles passieren ", schätzt er ein. Doch eine Sache kann auch er nicht abstreiten : Sein Team geht mit gehörig Selbstvertrauen in die Partie. Zwar hat er mit zwei Verletzten auch Ausfälle zu beklagen, hofft aber dennoch auf " bestmögliche Leistungen " seines Sechsers. 

Beim VC 97 wird Nora Neuthe fehlen, Carolin Trübe ist angeschlagen. Da Trainer Torsten Mutischewski mit der Jugend beim Bundespokal unterwegs ist ( ebenfalls in Berlin ), wird Berit Malchau an der Seitenlinie stehen.
 

Sieg gegen Bitterfeld

06. Oktober 2008

Website Chemie Bitterfeld vom 29.09.2008

Zu Gast bei der zweiten Vertretung des Köpenicker SC wurde es das erwartet schwere Spiel für unsere Mannschaft. Nach gutem Start setzte der KSC Sechser unser Team zunehmend mit starken und platzierten Aufschlägen unter Druck. Dementsprechend ungenügende Annahmen ließen keinen Spielfluss aufkommen und versetzten unsere Damen in einen lähmungsartigen Zustand. Diesen konnte Trainerin Haßmann trotz frühzeitiger Auszeiten nicht entgegen wirken und gab den Satz ab. Nach kurzer Konzentrationsphase in der Satzpause fing man den zweiten Durchgang wieder gut an und konnte jetzt den Gegner unter Druck setzten. Es gelangen wieder mehr gute Aktionen und der Kampfgeist und der glauben in die eigene Stärke erwachte. Mitte des zweiten Satzes schenkten sich beide Mannschaften nichts und zum Ende hin könnte ein kleiner Vorsprung erarbeitet werden. Diesen verdeitigten die Bitterfelder Damen bis zum 25: 22 Satzsieg der dementsprechend bejubelt wurde. Leider konnte die Euphorie nicht mit in den nächsten Durchgang genommen werden. Wieder erstarkte gegnerische Aufgaben brachten das Team schnell ins hintertreffen und man konnte den Rückstand bis zum Ende des Satzes nicht verringern. Mit frischen Kräften versuchte man dann im vierten Durchgang die drohende Niederlage zu verhindern. Nach einem vier Punkte Rückstand Mitte des Satzes konnten die Chemikerinnen noch einmal Kräfte mobilisieren und schafften einen zwischenzeitlichen Ausgleich zum 18:18. Das bessere Ende hatten dann jedoch die Köpenicker Mädchen für sich und gewannen nicht unverdient mit 3:1. Doch hier sehen die Verantwortlichen bei einem weiteren Aufschwung des Teams noch Möglichkeiten für das Rückspiel.

Schönebeck: Oben mitspielen

12. September 2008

Volksstimme Magedeburg vom 12.09.2008

Berit Malchau hatte lange nachgedacht. Auf sie kam eine schwere Aufgabe zu, das wusste sie schon vor Beginn der Vorbereitung. Die Volleyballerinnen des VC 97 Staßfurt und des SV Pädagogik Schönebeck plagten sich also gemeinsam. Und es war eine gute Entscheidung, nicht nur, weil die Spielerinnen sich auf Anhieb gut verstanden und sich gegenseitig zu Höchstleistungen trieben, sondern weil Berit Malchau auch in jedem Training schauen konnte, wer die besseren Fortschritte zeigte. Torsten Multischewski, der neben Axel Ebeling Malchau unterstützt, sagt jedenfalls : " Berit macht ein hervorragendes Training. " Er selbst hatte die Staßfurterinnen zehn Jahre trainiert und betreut. Es wurde Zeit für etwas Neues, für ihn und für die Mannschaft, sagt er. Dennoch wird er die Partien des VC 97 nach wie vor begleiten. 

Auch nicht leicht tat sich Berit Malchau bei der Verteilung der Kader. Einen gewissen Stamm gab es auf beiden Seiten. Nun kamen aber mit Virginia Pütsch, Nora Neuthe, Charlotte Marquardt, Madlin Dziuba-Kaiser und Rückkehrerin Antje Reuleke weitere Namen dazu, die zugeordnet werden wollten und mussten. 

Die Kader sind nun verteilt, und ob sie sich richtig entschieden hat, wird Berit Malchau erst am Saisonende wissen. Das Saisonziel des SVP heißt jedenfalls, " oben mitzuspielen ". Dieses Ziel gab es auch schon in der vergangenen Spielzeit, bekanntlich war das Konzept aufgegangen. Nur am favorisierten TSV Rudow war kein Vorbeikommen. In der neuen Serie trägt der Favorit einen neuen Namen : Aber fragte man die Trainer der Gegner nach seinem Namen, dann taten sich alle sehr schwer. Irgendwie haben sie alle Pädagogik auf der Rechnung. Aber es gibt auch viele Unbekannte. Der SC Potsdam II zum Beispiel hat seit Januar einen neuen Trainer. André Rübensam setzt sehr auf Athletik, technisch ausgebildet sind seine Schützlinge bereits aufgrund der eigenen guten Jugendarbeit im Verein. Dann wäre da noch Rotation Prenzlauer Berg, das sich gezielt verstärkt hat, dennoch weiß niemand so recht, wie gut sich das neu formierte Team schon gefunden hat. 

Bei allen Eventualitäten und Rechnereien : Beide Salzland-Teams brennen auf den Start. " Sie sind schon seit zehn Wochen heiß auf das erste Spiel ", sagt Malchau. Jene zehn Wochen dauerte die Vorbereitung. An die Spielerinnen sind mit dem Klassenerhalt für Staßfurt und einem Platz im oberen Tabellendrittel für Schönebeck hohe Erwartungen geknüpft. " Sie wissen jetzt, mit Drucksituationen umzugehen ", gibt sich Berit Malchau zuversichtlich. Druck ist also kein Fremdwort in beiden Mannschaften. Die knappen Spiele, in denen sie im vergangenen Jahr noch gescheitert waren, sollen nun zu ihren Gunsten entschieden werden. Von dieser Geschlossenheit, die schon in den vergangenen zehn Wochen zu spüren und zu sehen war in den Trainingseinheiten, davon sollen beide Teams profi tieren. Auch die Spielerinnen, die derzeit nicht im Kader der Regionalligisten zu finden sind, beispielsweise Dorothee Loch, Christina Wieprecht oder auch Mandy Mokracek, sollen Spielpraxis in der Landesoberliga ( Pädagogik Schönebeck II ) oder Landesliga ( VC 97 Staßfurt II ) sammeln und können sich mit Leistung wieder hineinkämpfen. 

Zum Kader des VC 97 Staßfurt gehört außerdem Lysann Stodtmeister, 21 Jahre, 1, 73 Meter, Fitness- und Diätassistentin, Allrounderin.

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