Regionalliga

VC 97 siegt in Köpenick mit 3 : 2

18. Januar 2010

Volksstimme Staßfurt vom 18.01.2010

Der VC 97 Staßfurt gewann am Sonnabend mit 3 : 2 ( 22, -23, -22, 22, 11 ) beim Köpenicker SC II. Es war der fünfte Saisonerfolg über die volle Distanz.

Aus der Lenkzentrale des Kleinbusses brummte es freundlich : " Alle waren gleich gut. " Trainer Torsten Multischewski hatte die abschließenden Worte dem Resümee von Manja Malchau beigefügt, während die Ampel in der Berliner Innenstadt rot leuchtete. Irgendwie hatten ja alle gerade telefoniert während der Heimfahrt. Es gab dann auch Positives zu berichten : In der Volleyball-Regionalliga haben die Tie-Break-Königinnen wieder zugeschalgen, Glaube am Erfolg erneut bestätigt. Köpenick war nicht anders aufgestellt als beim 3 : 0-Erfolg der Staßfurterinnen in der Hinrunde. Köpenick hatte allerdings im Angriff zugelegt, hatte sich bei den Aufschlägen gesteigert, weshalb Staßfurt einige Probleme in der Annahme hatte. Zudem hatte sich die Abwehr der Gastgeberinnen auf Annika Große und Carolin Trübe eingestellt. 

Ab dem vierten Satz ließ die Konsequenz in allen Elementen bei den Schützlingen  von Trainer Torsten Spiller nach. Der Aufschlag erzeugte keinen Druck mehr, die Annahme leistete sich Fehler. Staßfurt fand zur gewohnten Stabilität in beiden Elementen, über die Mitte konnte Marén Schulz zudem drei Angriffe in Folge erfolgreich blocken, deshalb hieß es 2 : 2, deshalb mussten die Teams in den Tie-Break. Und da hatte Kathleen Glaser " keinen Fehler gemacht ", resümierte Malchau. 

Den letzten Punkt in diesem Match markierte Kathleen Glaser. " Beim 14 : 11 haben wir noch eine Auszeit genommen, da habe ich, Multi ‘ gefragt, wen ich anspielen solle, er sagte : Kathi ", sagte Zuspielerin Malchau. So ist es also geschehen. " Der Punkt gehört, Multi ‘" - und allen anderen außerdem. Nach 2 : 02 Stunden war der sechste Sieg in dieser Serie besiegelt, der... 


Staßfurt : Malchau, Trübe, Grenzau, Glaser, Schulz, Große, Leder, Glootz, Rohde


(leider von der Internetausgabe der Volksstimme ziemlich zerhackt...)

Furioser Start

22. Dezember 2009

Website BBSC vom 22.12.2009

Mit einem klaren 3:0 (8, 22, 20)-Erfolg beim Köpenicker SC II verabschiedete sich unser Regionalliga-Team am Sonntag, den 20.Dezember, in den Weihnachtsurlaub. ... 
Gegen die Reserve des Bundesligisten Köpenicker Sportclub hatte unsere Mannschaft einen furiosen Start. Leider musste im zweiten Satz die kränkelte Anne Oemus vom Parkett. Ohne die etatmäßige Zuspielerin war der Spielrhythmus empfindlich gestört. Doch der KSC II wurde auf Distanz gehalten.

Zwei Bausteine für den Erfolg

07. Dezember 2009
Volleyball-Regionalliga, Frauen : SV Pädagogik Schönebeck – Köpenicker SC II 3 : 0 ( 21, 22, 13 )
Zwei Bausteine für den Erfolg

Von Frank Nahrstedt

Wie auch immer es Anna Lehrmann schafft, dass ihre Aufschläge derart scharf geschlagen werden, es ist jedenfalls im Ansatz nicht zu erkennen. Jedenfalls hat die Volleyballerin des SV Pädagogik Schönebeck mit einer kleinen Serie für einen Vorsprung gesorgt, der am Ende zum Satzgewinn gereicht hat. Das gestrige Spiel gegen den Köpenicker SC II in der Regionalliga entschied der SVP klar mit 3 : 0 ( 25 : 21, 25 : 22, 25 : 13 ) für sich.

Der Aufschlag wird ja ohnehin immer besser in dieser Saison. " Er ist eines unsere stabilsten Elemente ", schätzte Trainerin Berit Malchau ein. Nach kleineren Schwierigkeiten im ersten Satz stellten Michela Sido, Doreen Bock und eben Anna Lehrmann die Köpenicker Annahme vor große Probleme. " Schönebeck hat sehr gut aufgeschlagen ", hatte auch KSC-Coach Torsten Spiller einsehen müssen. Der Aufschlag ist also inzwischen ein wichtiger Baustein für den Erfolg des SVP.

Ein zweiter war der Block. Und auch in diesem Element war Anna Lehrmann " auf Touren ", zog ihren Gegenspielerinnen immer wieder den Zahn. Ob allein oder gemeinsam mit Charlotte Marquardt – der Vorsprung in diesem dritten Satz wuchs vom 18 : 9 über 19 : 11 bis auf 24 : 12 an. Und das, obwohl der Block ja " gar nicht verstärkt trainiert " wurde. Köpenick agierte so hilflos, dass Spiller zwischendurch der Meinung war, dass " wir geistig und körperlich gar nicht auf dem Feld standen ". Und das ist wohl das Hauptproblem der Gäste in diesem Jahr. " Wir rufen unser Leistungsvermögen schon im gesamten Saisonverlauf nicht ab ", schätzte Spiller ein. In den vergangenen Spielen, gegen den TSV Tempelhof-Mariendorf und den Berlin-Brandenburger SC " haben wir wenigstens noch kämpferisch dagegen gehalten ". Gegen Pädagogik war das phasenweise " nur in den ersten beiden Sätzen erkennbar ". Doch dann " kassieren wir gleich mehrere Punkte auf einmal und unser Vorsprung ist dahin ", ärgerte sich Spiller.

Schönebeck nahm die Geschenke gern an, auch wenn Malchau mit der Leistung nicht ganz zufrieden war. " Vor heimischem Publikum müssen wir uns engagierter präsentieren ", schätzte sie ein. " Aber 80 Prozent haben eben gereicht. "

Schönebeck : Bock, Schultze, Sido, Dreher, Osterburg, Birkenhauer, Dziuba-Kaiser, Schaer, Lehrmann, Marqardt

Köpenick : Manow, Feldmann, Kadow, Woinowsky, Walz, Rumprecht, Ritter, Powdrack, Bergner

KSC II: Niederlage in Staßfurt

30. September 2009

Volksstimme vom 29.09.2009

Hätte sich Torsten Spiller an seinen einstigen Vorsatz gehalten, keine Damenmannschaft zu übernehmen, wäre ihm der Geschmack einer Trainingshose verwehrt geblieben. Der Biss war angedeutet heftig nach dem zwölften Punkt des VC 97 Staßfurt im zweiten Satz ( 12 : 11 ), in den Spillers junge Mädchen mit einer 7 : 2-Führung gestartet waren. Und Staßfurt zog die Partie zum ersten Saisonerfolg in der Volleyball-Regionalliga. In heimischer Halle gewann das Team von Torsten Multischewski gegen den Köpenicker SC II mit 3 : 0 ( 14, 22, 20 ).

" Ich habe kein Problem damit, in Staßfurt zu verlieren, auch nicht in drei Sätzen ", sagte Spiller. Aber dem KSC-Coach geht es letztlich um das Wie. Vielleicht 70 Prozent des wahren Leistungsvermögens seines Teams hatte er ausgemacht. Das hat ihn geärgert. Geärgert hatte er sich sogar so laut im ersten Satz, dass er sich letztlich selbst eingestehen musste : " Ich muss mich dann etwas zurücknehmen. " Das fiel ihm schwer. Köpenick ist eine kleine Mannschaft, die den Ball immer wieder zurückbringen muss, die auf den Fehler des Gegners wartet, die an dessen Kraft und Konzentration zehrt. Die riesige Angreiferin hat Köpenick nicht. " Wir können den Punkt nicht von oben nach unten machen. " Meistens versuchte es der KSC mit Legern, und das ging gut, ehe sich Staßfurt darauf eingestellt hatte.

Wenn sich Staßfurt einen Vorwurf gefallen lassen muss, dann den, keine Körperspannung und Konzentration über drei Sätze halten zu können. Multischewski resümierte es so : " Der erste Satz war sehr gut, wir haben gleich gezeigt, wo es langgeht. Im zweiten sind wir ein bisschen eingeschlafen. Und im dritten haben wir von Anfang an Druck gemacht. " Während Spiller den VC 97 stärker erwartet hätte (" Staßfurt war schlagbar "), muss man vermuten, dass das Team sein Potential noch gar nicht komplett abgerufen hat. Es schlummert sogar noch einiges. " Wir sind noch nicht soweit ", erklärte auch Multischewski, " ich würde gerne ein Kreuz oder eine Staffel spielen lassen ", denkt der Coach über Aufbauvarianten nach. Aber diese Züge sind noch nicht präsent. Und " wir müssen noch wacher in der Spielbeobachtung werden ", dann klappt das auch mit der richtigen Bewegung. Wie das recht perfekt funktionieren kann, hatte die Endphase des zweiten Satzes gezeigt : Staßfurt lag mit 18 : 22 zurück, ehe wieder die druckvollen Varianten der Aufschläge kamen, ehe wieder der Angriff stach, über Außen und Mitte. " Der Mittelangriff ist für uns schwer zu verteidigen ", sagte Spiller über die Aktionen von Carolin Trübe und Marén Schulz. Der Gegner musste sich um jeden Ball und Pass mühen – und verzettelte sich in Missverständnisse. Staßfurt sicherte sich den Durchgang mit 25 : 22.

Den Sprint zog der VC 97 durch bis zum 4 : 0 im dritten Durchgang, danach kontrollierte er mit diesem Vorsprung die Partie bis zum ungefährdeten Sieg. Spiller traf sich danach zur Auswertung mit seinen Mädchen, er war wieder ganz ruhig, die Trainingshose hatte den Biss überstanden. Seiner Mannschaft fehle das " taktische Vermögen ", sich auf den Gegner neu einzustellen. Dazu ist Staßfurt inzwischen in der Lage.

VC 97 : Glaser, Malchau, Schulz, Große, Trübe, Grenzau, Rogan, Rohde, Kirchhoff

KSC II : Walz, Weinowsky, Kadow, Ritter, Bergner, Peschel

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