Regionalliga

KSC II: Druckvolles Aufschlagspiel

11. November 2012

niederlausitz-aktuell.de vom 11.11.2012

(Cottbus startete) als Tabellenzweiter in den Spieltag. ... ein etwas unerwarteter Tabellenplatz, wenn man berücksichtigt, dass die Damenmannschaft durch den Weggang etlicher Leistungsträger ein völlig neues Gesicht hat ...Dennoch standen dunkle Wolken am Cottbuser Volleyballhimmel. Bei den Mädchen musste berufsbedingt Mittelblockerin Romy Munz passen, sie stieß erst spät zum Spiel, konnte dann aber trotz einer sichtlichen Stabilisierung des Energie-Spiels nicht mehr die entscheidenden Akzente setzen. Einige weitere Spielerinnen gingen zudem gesundheitlich angeschlagen an den Start. Trainer Markus Crüger kommentierte die 0:3 -Niederlage gegen den Köpenicker SC II niedergeschlagen: "So ein druckvolles Aufschlagspiel des Gegners habe ich noch nie erlebt. Allein im ersten Satz haben wir 15 Annahmefehler produziert. Unglaublich!"  Mit 17:25, 16:25 und 19:25 fiel die Niederlage im Spitzenspiel der Regionalliga Nordost der Damen derb aus.




D

Wie gewonnen - so zeronnen

25. Januar 2010
Jörg Matthies - Märkische Oderzeitung vom 25.01.2010

Angermünde

Der Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga Nordost der Volleyballdamen dürfte dramatisch werden: Die Teams auf den Rängen 8 bis 10 sind fünf Partien vor Saisonschluss jetzt alle punktgleich - mittendrin der uckermärkische Liga-Neuling VC Angermünde.

Nach zwei Sätzen und 45 Minuten Spielzeit sah in der Mehrzweckhalle alles nach einem perfekten Wochenende für die VCA-Damen aus. Am Vorabend hatten sie beim VC Olympia II mit 3:1 (25:18, 25:27, 25:23, 25:22) gewonnen und schlossen nach Punkten zu den Hauptstädterinnen auf. Nun führte man gegen den Köpenicker SC II (10.) mit 2:0 und hatte den zweiten Abschnitt mit 25:14 eindeutig dominiert. Der Gegner schien mental am Boden.

Dachten dies auch die Eberswalder und Angermünder Spielerinnen im VCA-Dress? Etwas schwer ins Spiel gekommen, hatten sie ab Mitte des ersten Abschnitts zu einem wichtigen Zwischenspurt vom 7:8 zum 11:8 ange-setzt. Doch der Satz war noch nicht sicher, wie der plötzliche Führungswechsel zum 18:20 und 19:21 zeigte. Mit sechs Zählern in Folge gelangen dem Gastgeber, als Lisa Reinhardt die Aufgaben gut übers Netz brachte, aber die entscheidenden Zähler (25:21).
Es folgte ein perfekter Start in den zweiten Abschnitt (5:1). Der Block stand ordentlich, die Annahmen funktionierten - und so überstand man auch das letzte "Lebenszeichen" der Gäste bei ihrer Aufholjagd zum 7:6 relativ unbeschadet. Über die Stationen 12:7, 16:8 und 21:10 wurde es ein sicherer 25:14-Satzerfolg. Die Stimmung im Team war bestens. Und Coach Sven Fechter dürfte man in dieser Saison noch nie so entspannt gesehen haben.
Was folgte, kommentierte später Andreas Weber vom VCA als Zuschauer mit der Bemerkung: "Das ist Volleyball!" Schnell lag der Gastgeber in Satz drei mit 3:8 hinten. Doch offenbar läuteten die Alarmglocken noch rechtzeitig: Beim 10:11 war man wieder dran, beim 12:11 ging der VCA erstmals in diesem Satz in Führung, führte später mit 20:18. Mit welcher Moral der Köpenicker SC II jetzt zurück ins Spiel fand, nötigt Respekt vor den jungen Gästen ab: Die Berlinerinnen holten sich den dritten Abschnitt mit 25:23.

Und sie starteten danach gleich mit 5:0 im vierten Satz durch. Für den VCA war klar: Je länger das Match dauert, je mehr würde sich das Spiel vom Vorabend in Sachen Kraftreserven bemerkbar machen.Doch schnell war abzusehen, dass es einen entscheidenden fünften Satz geben muss - über 4:9 und 10:15 schaffte Köpenick spätestens beim 10:20 die Satzentschei- dung. Am Ende hieß es 17:25. Der Tiebreak war nur bis zum 6:7 ausgeglichen, dann hatte der VCA nichts mehr zum Zusetzen und verlor 10:15. Nun sind VC Olympia II, VCA und Köpenick II mit 6:24 durchweg punktgleich.



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