Meister Dresden kommt in die Hämmerlinghalle

16. Februar 2017
Foto: Martina Lowin

Der nächste Meisterschaftskandidat kommt am Sonntag, den 19. Februar 2017 um 15:00 Uhr (Achtung: Diesmal von der Regel abweichende Anpfiffzeit!) in die Köpenicker Hämmerlinghalle: Der Dresdner SC wird gegen die heimischen Schmetterlinge des Köpenicker SC Berlin antreten. Der letztjährige deutsche Meister hat sich nach einem großen Umbruch im Sommer erneut mit einer Vielzahl von Stars verstärkt und die Punkte aus Berlin sicher eingeplant. 

Was war das im Sommer 2016 doch ein Kommen und Gehen im Sächsischen! Den Meister der Saison 2015/16 verließen fast alle Akteurinnen, suchten sich weltweit noch attraktivere Vereine oder fassten für sich die Entscheidung, eher in einer Mannschaft zu spielen, die ihnen mehr Einsatzzeiten auf dem Feld versprach. Lediglich Myrthe Schoot und Katharina Schwabe blieben Trainer Waibl aus dem letzten Jahr erhalten. Der Neuaufbau gestaltete sich doch etwas schwieriger als von Waibl erhofft, doch seit den letzten Verpflichtungen vom Dezember 2016 hat sich der Verein erneut unter den personell am besten besetzten Clubs der Liga festgesetzt. Insgesamt 13 internationale Stars, insbesondere aus den USA  - unter Ihnen die Punktgaranten Liz McMahon auf der Diagonalen sowie Brittnee Cooper (Mittelblock) - sowie aus Tschechien (unter ihnen Ex-KSC-Zuspielerin Lucie Smutna), verstärkt mit Nationalspielerinnen aus den Niederlanden, Belgien und Kanada verzeichnet mittlerweile das Aufgebot. Diese werden durch die deutschen Nationalspielerinnen Mareen Apitz sowie Katharina Schwabe und einige Nachwuchskräfte vom VCO Dresden ergänzt. 

Mit diesem Star-Aufgebot - personell ähnlich gut wie Stuttgart und Schwerin besetzt - können die Dresdner wieder in den Kampf um den Meistertitel eingreifen. Natürlich hakte es noch das eine oder andere Mal in den letzten Wochen, da die Abstimmung innerhalb der Mannschaft und das Mannschaftsgefüge selbst noch reifen muss, doch zeigte das Team gerade in den ersten beiden Sätzen beim Vergleich mit dem Schweriner SC neu gewachsene Präsenz und Klasse auf dem Feld. Wie die Dresdner hier zeitweise die faktische deutsche Nationalmannschaft dominierten, nötigte großen Respekt ab. 

Durchaus nicht unangenehme Erinnerungen hat der KSC an das Auswärtsspiel in Dresden vom November 2016. Die Berlinerinnen gaben ordentlich Kontra, holten sogar einen Satz und Dresdens Trainer Waibel lobte die Köpenickerinnen, da sie "in Block und Feldabwehr immer wieder dran waren". Gegen ein solches Starensemble wie Dresden wird keiner in Berlin den Sieg erwarten: Eher geht es darum, sich im Kampf mit den Besten der Liga zu beweisen und über den Kampf zu einem schönen Spiel zu gelangen. Dem Publikum soll schließlich ein attraktives Spiel präsentiert werden. Wir sehen uns in der Hämmerlinghölle! 

P.S.: Der Dresdner SC absolviert bereits am Samstag, den 18.02.2017, um 19 Uhr einen Ligavergleich beim VC Olympia im Berliner Sportforum. Unsere Empfehlung: Nutzt die Chance, den sonntäglichen Gegner schon mal vorab zu scouten - der VC Olympia freut sich auf Euren Besuch und das Anfeuern des jungen VCO-Teams!

Foto: Martina Lowin


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