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KSC: Das Siegen nicht verlernt (Update) |
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Montag, 08. Februar 2010 |
Für die "Ladies in Black" war auch in diesem Jahr in Berlin-Köpenick nichts zu holen. Nach 74 min. mussten Sie mit einer Niederlage die Heimreise antreten. Mit dem 3:0-Sieg (25:20/25:14/25:22) wiesen die "Schmetterlinge" nach, dass sie das Siegen nicht verlernt haben. Spielbericht von TV Sport Berlin
Im Duell zweier punktgleicher Mannschaften waren die Gäste nach Köpenick gekommen, um 2 Punkte mit nach Hause zu nehmen. Sie hatten im Vorfeld bei den Gastgeberinnen vermeintliche Schwächen im Block, der Feldabwehr und im Angriff festgestellt. Doch es kam ganz anders. Die Köpenickerinnen, erstmals mit Neuzugang Doreen Engel als Zuspielerin und nach dreimonatiger Verletzungspause wieder mit Kapitän Ilona Dröger antretend, begannen furios und führten schnell 6:1. Die "Ladies in Black" kamen danach besser ins Spiel und auf 8:6 heran. Bojana Marjanovic wirbelte deren Feldabwehr danach jedoch mit ihren Angaben mächtig durcheinander und baute den Vorsprung wieder auf 14:9 aus. Damit zog aber noch keine Sicherheit in das Spiel der Köpenickerinnen ein. Sie scheiterten wiederholt am Block der Gäste und es stand wieder 16:16. Trainer Jürgen Treppner wechselte dann für die glücklos agierende Sandra Sell Ilona Dröger ein. Die führte sich mit 2 Punkten ein. Sofort zog wieder die Sicherheit ins Spiele der Gastgeberinnen ein. Nach 25 min. verwandelte Pia Riedel den ersten Satzball zum 25:20.
Im zweiten Satz konnten die Gäste das Spiel bis zum 6:6 offen halten. Doreen Engel fütterte ihre Angreiferinnen Ilona Dröger, "Tori" Bieneck und Pia Riedel immer wieder mit variantenreichen Zuspielen. Diese bedankten sich mit Punkten oder zwangen die Aachenerinnen zu Fehlern oder Missverständnissen. Als "Tori" Bieneck nach 22 min. den Satzball zum 25:14 verwandelte, stand es 2:0. Der 3.Satz war ein Spiegelbild der ersten beiden Sätze. Ausge-glichenheit bis zum 5:5, danach Führung der Gastgeberinnen mit 10:5 und 15:10. Nachdem die "Ladies in Black" den "Schmetterlingen" einige Angriffe wegblockten, stand es sogar 18:19 für die Gäste. Doch bei den Gastgeberinnen spielten die starken Ilona Dröger und Victoria Bieneck, die in dieser Phase Verantwortung übernahmen, und das Spiel drehten. Victoria Bieneck blieb es vorbehalten, mit den Punkten zum 24:22 und 25:22 das Spiel zu entscheiden.
Die 650 Köpenicker Fans in der Halle hatten nie das Gefühl, dass das Spiel verloren gehen könnte. Die Berliner Mannschaft hat deutlich weniger Fehler als die Aachenerinnen gemacht und immer eine Lösung parat, wenn sie mal in Schwierigkeiten kam.
Bernd Hensel |