Frauen der SG Rotation Prenzlauer Berg ungefährdeter Meister

29. April 2016

Regionalliga Nordost vom 13./28.04.2016

Bereits einen Spieltag vor dem Saisonfinale standen mit den Frauen des Aufsteigers SG Rotation Prenzlauer Berg ... (der) Meister vorzeitig fest.... Prenzlauer Berg verlor nicht eines seiner 16 Spiele und feierte bei einem Satzstand von 48:3 sage und schreibe 14 Mal 3:0-Siege. Nur im Auswärtsspiel Mitte Dezember gegen VG WiWa Hamburg wurden beim 3:2 zwei Sätze und Ende Januar im Heimspiel gegen den späteren Vizemeister VSV Havel Oranienburg beim 3:1 ein Satz abgeben. ...

Bei den Frauen aus Prenzlauer Berg war das Volleyball-Urgestein Klaus Helmke, Abteilungsleiter und Vizepräsident des Gesamtvereins, nicht einmal überrascht über die Dominanz seines Teams. „Wir hatten schon in der Vorbereitung auf die Saison 2015/2016 bei Testspielen super Leistungen gegen den damaligen Zweitbundesligisten TSV Rudow gezeigt, der inzwischen als Köpenicker SC II in der 2. Bundesliga spielt. Da schon war allen Spielerinnen klar: Wenn wir in der Punktspielserie an dieses Niveau anknüpfen können, marschieren wir vorneweg“, schilderte der 67-jährige Coach. Vor allem aber verwies Helmke auf einen besonderen Umstand: „Die Mannschaft, die in den beiden Jahren zuvor souverän Meister in der Regionalliga Nordost geworden war und sich nach einigem Hin und Her für den Aufstieg in die Dritte Liga entschlossen hatte, motivierte der unbändige Wille, als Team allen zu zeigen, was man drauf hat.“ Dieser Wille habe sich nicht nur auf dem Spielfeld gezeigt, sondern habe auch das gesamte Training geprägt.

Nach dem erneut souveränen Auftritt in der Dritten Liga und der stimmungsvollen Meisterfeier in einem Berliner Bowlingcenter mit Team, Trainern und Ehrenamtlern sowie Sponsoren, auf der mit Melanie Gernert und Romy Munz zwei bewährte Stammspielerinnen verabschiedet wurden, ist nun der Alltag eingekehrt... Die Frauen der SG Rotation Prenzlauer Berg melden als Meister der Dritten Liga Nord für die Saison 2016/2017 für diese Spielklasse und treten also keinen Rückzug in die Regionalliga Nordost an. Bleibt es definitiv dabei, wäre kein zusätzlicher Platz für die DL Nord frei. Die beiden Direktaufsteiger sind der SV Warnemünde (1. RL Nord) und der SC Potsdam II (2. RL Nordost).

Daneben könnte es in der DL Nord bei den Frauen eine Spielrechtsübertragung des Wiker SV als Vorletzter der abgeschlossenen Saison mit dem eigentlichen Direktabsteiger Kieler TV geben. Das ist nach Bundesspielordnung (BSO) regelkonform.

 

Der Glückwunsch der KSC-Redaktion geht an ein Team, in dem u.a. 5 ehemalige Spielerinnen des KSC mitwirken. Ihr werdet bestimmt auch in der nächsten Saison die 3.Liga rocken!

http://www.rpb-berlin.de/damen1/#anker_spielerkader_damen1

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