Das zweite Heimspiel folgt sogleich - Stuttgart kommt zum Köpenicker SC

24. Oktober 2014
Foto: Edgar Nemschok/MOZ

Bereits wenige Tage nach dem Ligaauftakt gegen den Titelaspiranten Schwerin begrüßen die Schmetterlinge des KSC am Samstag, den 25. Oktober 2014, um 18 Uhr in der Halle Hämmerlingstr./ Friedenstr. mit den Gästen aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt den Allianz MTV Stuttgart. Damit kommt eine Mannschaft zum zweiten Saisonheimspiel nach Berlin, die ein direkter Mitbewerber um den Einzug in die Play-offs ist und durch außergewöhnlich gute Testspielergebnisse im Vorfeld des Saisonbeginns aufgefallen ist. Damit wird das Spiel für den KSC Berlin zu einem ersten Meilenstein.

Während der KSC in der aktuellen Saison soweit möglich in der Saisonvorbereitung und Teamaufbau auf Konstanz setzt, startet Stuttgart zum wiederholten Mal einen Neuaufbau. Nach der für den Verein enttäuschend ausgehenden Vorsaison mit dem neunten Platz setzte das Management erneut einen heftigen Schnitt: Nur noch Mittelblockerin Alessandra Jovy-Heuser blieb aus dem Aufgebot des letzten Jahres erhalten. Ihr zuspielen wird nunmehr die aufgabenstarke und variable Mareike Hindriksen, die aus Suhl zur Mannschaft stößt und zu den besten deutschen Zuspielerinnen gehört. Die Holländerin Kim Renkema kehrte nach zwei Jahren in der ersten italienischen Liga zur Mannschaft zurück, ansonsten wurde das Team mit Spielerinnen unterschiedlichster Nationalität, davon mit Pissinato und Meyers zwei Spielerinnen, die vormals in Wiesbaden aufschlugen, zusammengestellt. Dem spanischen Trainer Guillermo Naranjo Hernandez Hernandez bleibt die Aufgabe, die Charaktere zu einem Team zu formen und auf dem Feld die Aktionen abzustimmen, damit das energisch angestrebte Clubziel, eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr zu erreichen, erreicht wird. Der Trainer gab das Ziel aus, mit dem sechsten Platz die direkte Qualifikation zu den Play-offs zu erreichen.

Für den Köpenicker SC wird das Spiel zu einer richtige Bewährungsprobe gegen einen wahrscheinlich leicht oberhalb Augenhöhe operierenden Mitkonkurrenten. Für den KSC geht es darum, die gezeigte Leistung aus dem Heimspiel gegen Schwerin zu bestätigen. Auch die Gäste aus dem Schwabenländle werden sicher ihren Beitrag zu einem attraktiven Spiel leisten und haben keine Veranlassung, mit Einsatzvermögen und Spielwitz zu geizen. Mit einer echten Teamleistung wollen die Berlinerinnen den Gästen die Stirn bieten und den Kampf aufnehmen. Freuen wir uns auf ein spannendes Heimspiel - wir sehen uns in der Hämmerlinghölle!

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