Couragierte Leistung bringt 3 Punkte für den KSC Berlin

01. März 2017
Foto: Frank Ziegenrücker

VC Olympia Berlin - Köpenicker SC Berlin            0:3 (16: 25,20: 21,23:25)

Der KSC Berlin wurde heute seiner Favoritenrolle beim Stadtderby gegen den VC Olympia Berlin im Hohenschönhausener Sportforum voll gerecht. Bei dem verdienten 3:0 Erfolg der Gäste war KSC-Angreiferin Dominice Steffen - vor 12 Jahren noch selbst beim VCO im Einsatz - mit 18 Treffern die erfolgreichste Athletin. 

Die Gastgeberinnen mussten heute u.a. auf den Einsatz von Aisha Skinner, Sabrina Krause und Merle Weidt verzichten. Trainer Martin Frydnes gab Josepha Bock aus dem Regionalliga-Team Gelegenheit, sich im Stammsechser der 1. Bundesliga zu beweisen. Auch auf KSC-Seite wurde kräftig rotiert. Julia Hero, Nicole Walch und Anna Pogany wurden geschont, stattdessen erhielten Celin Stöhr, Annalena Grätz und Jessica Göpner viel Einsatzzeit. Auch Luise Klein wurde zeitweise mit der Spielregie betraut. Die Veränderungen auf dem Parkett waren zumindest beim VC Olympia spürbar: Im Vergleich zu den Auftritten gegen Aachen, Suhl oder Dresden fiel das Leistungsniveau der Mannschaft doch spürbar ab. Wahrscheinlich war bei den Youngstern nach dem Auswärts-Doppelspieltag am vergangenen Wochenende in Süddeutschland mit zusätzlichen krankheitsbedingten Ausfällen im Team auch ein wenig die Luft raus. Der KSC spielte routiniert und couragiert die eingeübten Kombinationen durch, beherrschte die Gastgeberinnen bis auf eine kurze Phase Ende des dritten Satzes zuverlässig. Neben Dominice Steffen erzielten mit Annalena Grätz (13) und Nele Iwohn mit 8 Treffern zwei weitere frühere VCO-Gewächse die dann folgenden meisten Treffer. 

Für den KSC folgt am kommenden Samstag um 19:30 Uhr mit dem Spiel gegen Vilsbiburg der letzte Vergleich der Hauptrunde. Nach der derzeitigen Planung wird bereits am kommenden Mittwoch gegen den Tabellenachten Aachen auswärts aufgeschlagen, ehe am 11. März 2017 das Heimspiel in den Pre-Play-offs der Saison in der heimischen Hämmerlinghalle folgt. 

Foto: Frank Ziegenrücker

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