Morgen: Public Viewing: LiB Aachen vs. KSC Berlin - 19.30 Uhr - VIP-Raum Ballsporthalle Köpenick

KSC II kommt wieder in die Spur

Schon während des Spiels entspannten sich die Gesichtszüge auf der Trainerbank und nach dem zügig eingefahrenen Sieg beim Wiker SV (nahe Kiel) mit 3:0 (17,15,15) jubelte das Team mit Trainer Andreas Seidenglanz gemeinsam: Mit einer dominanten Vorstellung zogen die 8 angereisten Mädels der Drittligamannschaft des KSC Berlin das Team wieder in Richtung vorderes Tabellenmittelfeld. Gut eingestellt auf den Gegner trat die Mannschaft sehr kompakt und ohne Ausfälle auf. Der Tabellenneunte Wiker SV konnte insbesondere dem Aufschlagdruck der Köpenickerinnen kaum widerstehen, produzierte Annahmefehler und daraus resultierend einen schwachen Spielaufbau.

Angeschlagener Boxer geht nicht k.o.

Foto: Burkhard Kroll

KSC Berlin - VC Wiesbaden 3:1 (25, 23,-22,20) 

Wenn ein Team im Umfeld und in seinen Reihen viele Probleme verspürt, gibt es grundsätzlich zwei Varianten, welche Auswirkungen dies im Spiel haben kann. In der einen zerbricht die Mannschaft daran, gibt sich auf und verschenkt die nächsten Spiele, in der anderen wächst das Team an der Situation, schweißt sich zusammen und bringt deutlich mehr als die berühmt berüchtigten 100 % auf das Parkett. Und genau die letzte Variante gab es heute in der Köpenicker Hämmerlinghalle zu bestaunen. Der KSC, im Vorfeld ob der personellen Probleme in der Presse mit einem schon angeschlagenen Boxer verglichen, holte sich mit einem 3:1 Sieg gegen den hochfavorisierten VC Wiesbaden trotz der fehlenden Wechselmöglichkeiten 3 Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Bericht des Fanclubs

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Gegen VC Wiesbaden Kampfgeist präsentieren!

Foto: Michael Lowin

Nach einer langen Heimspielpause von glatten fünf Wochen begrüßen die KSC-Schmetterlinge am Samstag, den 24. Januar 2015 um 18:00 Uhr in der Halle Hämmerlingstraße mit dem VC Wiesbaden einen der großen Favoriten auf die deutsche Meisterschaft in der aktuellen Saison. Neben dem Weihnachtsfest und den Jahreswechsel-Feierlichkeiten hatten die Berlinerinnen seitdem glatte fünf Auswärtsspiele zu absolvieren. Zudem wirken sich raue wirtschaftliche Stürme durch Abgang von drei Spielerinnen aus der Bundesligamannschaft aus.

Wenn zum Unglück auch noch Pech hinzu kommt ...

© M. Lowin

Was nach dem Unfall beim Spiel gegen den USC Münster am vergangenen Sonntag viele geahnt hatten, ist Gewissheit. Mittelblockerin Julia Hero wird in dieser Saison nicht mehr auf das Feld in der Volleyball Bundesliga zurück kehren. Mannschaftsarzt Dr. Miltner hat einen Riss des vorderen Kreuzbandes diagnostiziert und damit die baldige Rückkehr in den Trainings- und Spielbetrieb ausgeschlossen.

Die 22-jährige, die derzeit in Berlin auch BWL studiert, wird dem Team aber auch weiter an der Seite stehen: "Ich werde alles tun, was ich irgendwie kann, um zu helfen. Nur spielen, das geht eben leider nicht." Trainer Benedikt Frank kommentiert: "Sie wird uns fehlen. Besonders jetzt, wo sie mehr Einsätze bekommen und dabei toll gespielt hat, ist das für sie und uns einfach nur unfair."

Negativtrend gestoppt - KSC II besiegt Wiwa Hamburg klar mit 3:0

Nach vier Niederlagen in Folge sollte am Samstag der Bock endlich umgestoßen werden: VG Wiwa Hamburg war in der Köpenicker Hämmerlinghalle beim Drittligaspiel gegen die zweite Mannschaft des KSC Berlin zu Gast. Beide Mannschaften waren durch Krankheiten und Verletzungen etwas belastet. Bei den Berlinerinnen fehlte neben Maxi Bakschus immer noch Sophia Mahlig, auch die Gäste mussten auf Aktivposten - unter anderem auf die  Ex-Erstligistin Anne Friedrich - verzichten. Es lag schon einiger Druck auf der Köpenicker Mannschaft, lag man doch vom selbst angepeilten Ziel, um die Tabellenführung mitzuspielen, ein ganzes Stück entfernt. 

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